Neue Galerie Luzern

Sie sind hier auf der offiziellen Webseite der Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik + Ästhetlk.
Diese Webseite wurde zum letzten Mal am 27. April 2016 aktualisiert.

Verein NGL-SAA Neue Galerie Luzern - Swiss Academic Association

Unter dem Namen “NGL – SAA Neue Galerie Luzern – Swiss Academic Association” besteht ein Verein im Sinne von Art. 60ff. ZGB mit Sitz in Luzern. Der Verein initiiert, fördert und realisiert kulturelle, wissenschaftliche und zukunftsweisende Projekte. Er fördert die transdisziplinäre Vernetzung und den Diskurs zwischen Wissenschaft, Technik und den Geisteswissenschaften und Künsten sowie anderen Disziplinen in Theorie und Praxis. Er will das gewonnene Wissen verbreiten. Zu diesem Zweck schafft er Denk- und Arbeitsräume für den Ideenaustausch zwischen Wissenschaft, Technik und den Geisteswissenschaften und Künsten und fördert die öffentliche Verbreitung von aktuellen kulturellen, wissenschaftlichen ökologischen, politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Er fördert Forschungs- und Bildungsprojekte, die neues Wissen generieren, das der Gestaltung von Veränderungsprozessen der menschlichen Gemeinschaft dient und den Gemeinschaftssinn fördert.

NGL – SAA ist eine gemeinnützige Organisation gemäss der Gesetzgebung des Kantons Luzern sowie Schweizer Gesetz (§ 70, 1, h, StG / § 56, g, DBG). Spenden an die NGL – SAA sind steuerbefreit (§ 40, 1, i, und § 73, 1, c, StG / § 33a und 59, 1, c, DBG). Bankverbindung: Verein NGL – SAA, Luzerner Kantonalbank, Pilatusstrasse 12, CH-6002 Luzern – Switzerland. Iban CH54 0077 8194 2357 1200 1, Swift-Code LUKBCH2260A, Clearing-Number 00778.


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aaDie 11. Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik + Ästhetik Das Rätsel des menschlichen Bewusstseins fand am 16. Januar 2016 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern statt. 580 Teilnehmer-innen und Teilnehmer waren anwesend. Die Biennale war ausverkauft.

International renommierte Wissenschaftler wie der Ökologe Fritjof Capra, der Mathematiker Sir Roger Penrose, der Neurobiologe Christof Koch, der langjährige englische Übersetzer des Dalai Lama, Thupten Jinpa, sowie der buddhistische Mönch Matthieu Ricard, hielten in Luzern öffentliche Vorträge.

Vorträge und Podiumsdiskussionen 2016 online! (Video links: Eröffnungsrede René Stettler)
Alle Vorträge und Podiumsdiskussionen sind unter dem Link art-tv.ch/biennaleluzern für CHF 30.00 (unbeschränkter Zugang) abrufbar. Sprachen: Deutsch und Englisch. Senden Sie ein E-Mail an info at neugalu.ch. Geben Sie Ihren Namen, Vornamen, Adresse, Tel. Nr. an und bitten Sie für das Passwort um alle Online Videos (Vorträge und Podiumsdiskussionen), der Schweizer Biennale 2016 anzuschauen. Sie erhalten Rechnung und Passwort via E-Mail.


aaAbstracts, verschiedene Medientexte, photographische Impressionen (Felix von Wartburg) (Bild rechts: Keynote Speaker, Chairpersonen).

Photographische Impressionen
Vorträge und Podiumsdiskussionen 2016 online
a Abstracts
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Medienmitteilung Biennale 2016
pic "Politiker haben den kürzesten Horizont", Interview mit dem Systemtheoretiker Fritjof Capra, Ralf Kaminski, Migros Magazin, 28.12.15
pic "Die Wissenschaft kann das Rätsel des Bewusstseins nicht lösen", Interview mit Thupten Jinpa, Pirmin Bossart, 041 Das Kulturmagazin, Nr. 1, Januar 2016
pic "Es gibt weiterhin Hoffnung", Interview mit Fritjof Capra, Neue Luzerner Zeitung, Nr. 2, 10.1.16
pic "Einzigartig transdisziplinär", Surentaler, Nr. 49, 3.12.15
a Interview René Stettler Anzeiger Luzern, Nr. 2, 13.1.16
a Interview René Stettler regionale Wochenzeitung, Nr. 44, 30.10.15
a Interview René Stettler Unternehmerzeitung, Nr. 12, 2015


Was wollte die 11. Biennale? - Ein Gespräch mit dem Gründer René Stettler

René Stettler, Sie führen am 16. Januar 2016 in Luzern die 11. Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik + Ästhetik unter dem Titel “Das Rätsel des menschlichen Bewusstseins” durch. Daran nehmen namhafte Top-Referenten wie Fritjof Capra, Sir Roger Penrose und der seit 30 Jahren amtierende englische Übersetzer des Dalai Lama, der Tibeter Thupten Jinpa, teil. Worum geht es an dieser Biennale?

Ich habe vor 15 Jahren im Luzerner Theater eine ähnliche Konferenz organisiert. Es sind trotz der beachtlichen Erfolge der Hirnforschung während den letzten Jahrzehnten die schon damals wie heute immer noch unbeantworteten Fragen, die höchst brisant sind: Wie ist in einem physikalischen Universum so etwas wie Bewusstsein, über das wir Menschen verfügen, entstanden, ja überhaupt möglich? Ist unser bewusstes Erleben das Resultat physikalischer Vorgänge, die im Hirn ablaufen? Wird die wissenschaftliche Forschung bei der Erklärung des Bewusstseins mit einem endgültigen Mysterium konfrontiert – mit etwas, das wir nie wissenschaftlich erklären können?

Schwierige Fragen!

Ich bin überzeugt, dass sich diese keinesfalls einfachen, aber zum Nachdenken anregenden Fragen nur mit dem Wissen aus verschiedenen Forschungsdisziplinen zufriedenstellend beantworten lassen. Darum habe ich Spitzenvertreter der Fachgebiete Quantenphysik, Neurowissenschaft, Kosmologie, Philosophie, Anthropologie und dem Buddhismus sowie dem weiten Forschungsgebiet, das sich mit der Wirkung bewusstseinserweiternder Substanzen beschäftigt, nach Luzern eingeladen. Für ein interdisziplinäres Gespräch, das der bekannte amerikanische Moderator Steve Paulson von “To the Best of Our Knowledge” bei Wisconsin Public Radio moderieren wird.

Was ist das Selbstverständnis der von Ihnen vor 20 Jahren gegründeten Luzerner Bildungsplattform?

Die Biennale ist eine diskursive Plattform, die sich über viele Jahre bewährt hat und erfolgreich die Offenheit der Geisteswissenschaften und die Vermittlung des Wissens der Naturwissenschaften zu einem breiten bildungsorientierten Publikum pflegt. Das Renommee dieser interdisziplinären Schweizer Wissenschaftsplattform reicht heute weit in die angelsächsischen Länder hinein.

Wen wollen Sie mit der Biennale ansprechen? Setzen Sie bei den Teilnehmern wissenschaftliches Fachwissen voraus?

Angesprochen ist ein heterogenes Schweizer und aus dem Ausland anreisendes Publikum, das an der Biennale teilnimmt. Wie immer geht es in Luzern um Fragen, die uns alle betreffen. Diesmal um etwas, das wir alle haben: Bewusstsein und die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis. Das berührt jeden Menschen und nicht nur die Philosophie, die buddhistische Psychologie oder die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen.

Was darf man als Besucher der Biennale erwarten?

Sagen wir es so: Die Besucher erwartet ein geistig und intellektuell erlebnisreicher Tag mit vielen anregenden Vorträgen und Gesprächen, die sich einem Grenzen überschreitenden Dialog verpflichtet fühlen. Das wissenschaftliche und öffentliche Gespräch über Physik, Bewusstsein, Kosmologie und Spiritualität scheint mir in Anbetracht der grassierenden unterschiedlichsten Spielarten der Esoterik, die heute vielen als Religionsersatz dient, besonders wichtig. Die Teilnehmer erhalten von bekannten Top-Referenten aktuelles Wissen aus erster Hand.

Die Mobilisierung von Top-Speakern für diese Biennale ist in der Tat bemerkenswert.

Den 1931 geborenen britischen Mathematiker und Kosmologen Sir Roger Penrose, dessen Arbeit in der mathematischen Physik und der Kosmologie weltweit hoch geachtet ist, mit Fritjof Capra, dem Autor von Büchern wie “Wendezeit” und “Das Tao der Physik”, sowie bekannten Vertretern des Buddhismus wie Thupten Jinpa und Matthieu Ricard, zusammenzubringen, hat in der Tat, wie ich glaube, einmaligen Charakter.

Die 10. Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik + Ästhetik lud Vordenker gegen den Klimawandel und die Umweltzerstörung nach Luzern ein. Unter ihnen war der bekannte Philanthrop Jakob von Uexküll, der Gründer des “Alternativen Nobelpreises”. Alle Vorträge online bei ART-TV, Schweiz


Eröffnung der 9. Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik + Ästhetik Das Grosse, das Kleine und der menschliche Geist - Teil 2 vom 31. März 2012 (René Stettler 11'20''). Alle Vorträge online bei ART-TV, Schweiz





Kulturelles Laboratorium

21Als On-Line-Laboratorium wird die Neue Galerie Luzern im Jahr 2000 gemäss dem Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz unter den 50 Top-Galerien der Schweiz eingereiht. Die Neue Galerie Luzern wurde 1987 im Schlössli Götzental in Dierikon bei Luzern gegründet. Als Institution, die von Bund, Kanton, Stadt Luzern und privaten Donatoren getragen wird, definiert sie sich als ein kulturelles Laboratorium. Dessen Bestreben ist es, einem interessierten Publikum eine Plattform für die kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft, Technik, Kunst und Gesellschaft zu sein. Das Programmangebot der Neuen Galerie Luzern ist nicht einer oder mehreren Fachrichtungen verpflichtet. Es ist ihre Absicht, Menschen aller Fakultäten, Denkrichtungen und Tätigkeitsbereiche in ein Gespräch zu verwickeln, das sie selber schon lange suchen, wofür ihnen aber bisher der Anknüpfungspunkt fehlte. Künstlerische und naturwissenschaftliche Verfahren und Strategien können dabei ins direkte Gespräch miteinander kommen. Im Zentrum des interdisziplinären Dialoges stehen unterschiedliche Wissens- und Forschungsfelder.

Fokus

2Die Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik und Ästhetik und die in Luzern durchgeführten Veranstaltungen und international beachteten Gespräche zu Themen aus der Naturwissenschaft, Technik und Ästhetik legen den Fokus auf die seit einigen Jahren polemisierte Beziehung zwischen Quantenphysik und Gehirnforschung. Das Ziel der Luzerner Vorlesungen und Gespräche ist ein umfassenderes Verständnis der physikalischen Realität und des Bewusstseins unter Einschluss von kritischen, erkenntnistheoretischen Positionen und Debatten, die sich zum Verhältnis von Wissen und Wirklichkeit, Wissenschaft und Rationalität, Sprache und Verstehen, Kognition und Sozialität, äussern.

Die Biennale ist entwicklungsfähig. Die Vermittlung und Repräsentation der Wissenschaft in der Öffentlichkeit ist angesichts des Trends zur zunehmenden Kommerzialisierung des Wissens durch die globale Kulturindustrie ein wichtiges Thema, das an einer künftigen Biennale zum Leitthema werden könnte. In den kommenden Jahren wird sich die Biennale vermehrt mit den Verbindungen zwischen menschlichen Aktivitäten, ökologischen und evolutionären Prozessen, Werten und Zielen, welche sowohl die wissenschaftliche Forschung wie auch die kulturelle Produktion von Wissen betreffen, auseinandersetzen. Dies ist wichtig, weil die zunehmende Kommerzialisierung in der globalen Markt- und Konsumkultur, die destruktive Seite der Globalisierung und die Zerstörung der Umwelt als wesentlich von Menschen verursacht angesehen werden müssen und eine Diskussion zur Schaffung von neuen sozialen Werten in der kulturellen Produktion ansteht.

Photos (3.6 MB links, 2.3. MB rechts): Biennale 2005 "Bewusstsein und Teleportation," Verkehrshaus der Schweiz, Luzern, Courtesy: Felix von Wartburg, Luzern. Film links 6'23: Die Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik und Ästhetik (2004). Film rechts 5'12: Ernst von Glasersfeld und Roger Penrose im Streitgespräch (Englisch) über die Natur der Realität, die Natur von Theorien und menschlichen Erfahrungen ("Das Rätsel des Bewusstsein," Luzerner Theater, 2001).

Zielgruppe

Zur Zielgruppe der Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik und Ästhetik gehören Interessierte aus breiten Kreisen der Bevölkerung, Wissenschaftler, Studenten vieler Fach- und Kunsthochschulen aus der Schweiz und Deutschland sowie ein Publikum aus den angelsächsischen Ländern, das jeweils für die Biennale nach Luzern anreist. Das Schweizer Publikum und die aus dem Ausland stammenden Fachleute – im Schnitt ca. 300 bis 400 Personen – bilden ein neugieriges Publikum, das sich rege an den Diskussionen dieser Veranstaltung beteiligt. Rund 85 Prozent der Besucher, das hat eine Erhebung im Jahr 2003 gezeigt, kommen aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung und künstlerischen Berufen. Die Benutzung des Bücherstandes und der Verkauf von Fachliteratur zeigt, dass der Anlass auch eine wichtige Trigger-Funktion hat und viele Besucher animiert, die in Luzern erlebten Live-Vorträge und Diskussionen mit weiterführender Literatur zu vertiefen.

Luzerner Vorlesungen und Gespräche

Die 1994 gegründeten Luzerner Vorlesungen und Gespräche mit Spitzenvertretern der entsprechenden Fachgebiete – Quantenphysik, Neurowissenschaften, Philosophie sowie Ethnologie, Medienwissenschaften und Medienkunst – verstehen sich als wissenschaftstheoretisch-erkenntnistheoretisch-philosophisch ausgerichtete Diskurse. Die Transkriptionen verstehen sich als Vermittlungen, in der Hoffnung, dass daraus neue Denkansätze und Fäden geknüpft werden können, die vielleicht einmal zum “festen Bestandteil” unserer Erkenntnis werden.

6Copyright © 1993 - 2015
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Neue Galerie Luzern / Schweizer Biennale

Photos Luzern © http://swiss-landmarks.ch6



 

News

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fffTopic 12. Biennale
(2018)

Das Rätsel des menschlichen Bewusstseins (Teil 2), 20. Januar 2018, Verkehrshaus der Schweiz


Keynote Speaker
(verfügbar 1. Januar 2017).


Doktorales Forschungs- und Ausbildungsprogramm in den Geisteswissenschaften und Künsten

Anfangs 2013 wurde der Verein Neue Galerie Luzern – Swiss Academic Association (NGL - SAA) gegründet. Er fördert die Schaffung von Denk- und Arbeitsräumen für den Ideenaustausch zwischen Wissenschaft, Technik und den Geisteswissenschaften und Künsten. Er bietet das doktorale Forschungsprogramm der Neuen Galerie Luzern in Zusammenarbeit mit der Universität Plymouth, UK, und dem Planetary Collegium, Plymouth, UK, als Studienumgebung auf der Rigi bei Luzern an.


Mehr über die Ausschreibung finden Sie hier wie auch Informationen zum Bewerbungsverfahren, Studiengebühren etc.


Buch (2014)

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Title: The Politics of Knowledge Work in the Post-Industrial Culture
a The Scope of the Book

Published by Ambra Verlag / Birkhäuser Verlag, Vienna / Basel
hier bestellen (Amazon)


Buch (2009)

Zu einer neuen Quantenphysik des Bewusstseins - Gespräche an den Grenzen der Erkenntnis

Autoren: Roy Ascott (UK), Reinhold Bertlmann (A), Ulrike Gabriel (D), Ernst von Glasersfeld (USA), Stuart Hameroff (USA), Luis Eduardo Luna (FL/BR), Josef Mitterer (A), Roger Penrose (UK), Otto Rössler (D), Peter Weibel (A), Anton Zeilinger (A). Herausgeber: Neue Galerie Luzern; die 172-seitige Publikation (h: 12.4 cm x b: 14.1. cm, Paperback, CD-Format) kann per E-Mail über info at neugalu.ch bestellt werden. Preis: CHF / EUR 25.00 zuzüglich Versand- und Verpackungsspesen CHF / EUR 6.00.

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Vorwort Herausgeber
 Inhalt, Ausschnitt 1. Gespräch, Ausschnitt Glossar, Autoren